Was im Wochenbett wichtig ist

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Nur eine gut versorgte Mutter kann sich angemessen um ihr Neugeborenes kümmern. Tipps und Ideen wie wir Wöchnerinnen stärken können.

Was im Wochenbett wichtig ist

ins Deutsche übersetzt von Sabine Schulte

In der Schwangerschaft konzentriert sich alles auf die Geburtsvorbereitung, die Bedeutung der Nachgeburtszeit wird oft unterschätzt. Wie die Mutter das Wochenbett erlebt, kann Konsequenzen für die langfristige Gesundheit von Mutter und Kind haben.
Sophie Messager ist Wissenschaftlerin und Doula (Geburtsbegleiterin) und zeigt mit vielen praktischen Beispielen, warum wir den Fokus auf die Erholung der Mutter legen sollten.


 

„Als mein Sohn einen Monat alt war, fragten viele Verwandte mich, wann ich wieder zur Arbeit gehen würde, und ich weiß auch noch, dass sie ständig Bemerkungen über mein Gewicht machten, so als wäre mir das alles nicht ohnehin schon bewusst und als würde ich mir nicht Sorgen machen bei dem Gedanken, ihn anderen zu überlassen. Es war nicht nötig, mich auch noch daran zu erinnern! Niemand fragte mich, wie es mir ging, sie wollten immer bloß wissen, wie viel das Baby gerade wog." 

Es wirkt fast wie eine Verschwörung, denn wir sind alle blind dafür, und solange wir nicht einmal wissen, was da nicht stimmt, kann sich nichts verändern. Bis dahin werden die jungen Mütter leiden. 

„Mein Sohn wurde um 7:09 Uhr geboren. Um 14:30 Uhr war ich wieder zu Hause, und um 17:30 habe ich für die Familie das Abendessen gekocht. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass das verkehrt sein könnte.“ 

Unsere Gesellschaft begreift nicht, dass mit jedem neugeborenen Baby auch eine Mutter neu geboren wird und dass sie genauso zart und verletzlich ist wie ihr Kind. Bei meiner Arbeit als Doula stelle ich fest, dass die meisten Wöchnerinnen kein Bewusstsein dafür haben, dass die Unterstützung, die sie erhalten, mangelhaft ist. Sie sind dankbar für die Geschenke für das Baby oder für die Blumensträuße, und es kommt ihnen nicht in den Sinn, um Gaben zu bitten, die nützlicher wären, denn sie kennen ihre eigenen Bedürfnisse nicht.

 

Autorin: Sophie Messager

Originaltitel: Why postnatal recovery matters, 2020
Deutsche Übersetzung: Sabine Schulte
Titelbild: Elisa Maria Elß
Umfang: 192 Seiten
Einband: Broschur
Format: 17 x 11 cm
Gewicht: 170g
Lesealter: ab ca. 15 Jahren
deutsche Erstveröffentlichung: 2022 
ISBN:  978-3-949537-01-1


Herausgegeben und empfohlen vom Doula Verbund Deutschland e.V.


Wer sich die Quintessenz aus diesem Buch als Merker an die Kühlschranktür hängen möchte, kann sich gerne dieses DinA 4-Blatt ausdrucken.
 

Meinungen von Leserinnen:

"Nach der Geburt brauchen Mutter und Kind viel Ruhe und Erholung. Oft ist das Wochenbett jedoch davon geprägt, möglichst schnell wieder fit und leistungsfähig zu werden. Partner*innen, Familie und Freund*innen sorgen sich um das Kind und die Mutter kommt zu kurz. In vielen anderen Kulturen hat das Wochenbett einen anderen Stellenwert als bei uns. 

Das Buch zeigt anhand von zahlreichen Beispielen, was Frauen während des Wochenbetts wirklich brauchen, um sich in der Mutterrolle einzufinden und sich von der Schwangerschaft und der Geburt zu erholen. 

Aus meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin sind mir viele Frauen bekannt, die direkt nach der Geburt oder auch noch Jahre später unter den Folgen der fehlenden Erholung gelitten haben. Typische Symptome, mit denen sie in meine Naturheilpraxis kamen, waren: anhaltende und tiefe Erschöpfung, Schlafprobleme, depressive Verstimmungen sowie Ängste. Ein besonders auffälliger Zeitpunkt für den Beginn von Beschwerden war oft das Wiederkehren der Periode und damit die theoretische Möglichkeit einer erneuten Schwangerschaft, obwohl die Mutter sich noch nicht von der vorherigen erholt hatte. 

Diesen Müttern hätten die Informationen aus diesem Buch sicher sehr gut getan, besonders weil es auch so viele berührende Erfahrungen von Frauen enthält, die eine positive Begleitung während des Wochenbettes erfahren durften. 

Ich werde dieses Buch ab sofort jeder Schwangeren und deren Partner*innen, Familie und Freund*innen empfehlen."
Ulrike Schlüter,  

Heilpraktikerin, Ernährungsberaterin, Entspannungstrainerin